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Industrie 4.0 im Frankfurter Römer
– Prof. Detlef Zühlke hält Festrede vor 200 geladenen Vertretern aus unterschiedlichen Industriebranchen

Der jährliche Frankfurter Industrieabend fand am gestrigen Donnerstag, den 10. Dezember 2015 im Frankfurter Römer statt. Themenschwerpunkt der Dialogveranstaltung, zu der Oberbürgermeister Peter Feldmann und IHK-Präsident Prof. Mathias Müller 200 Gäste aus unterschiedlichen Industriebranchen luden, war der Masterplan Industrie. Die zentrale Frage des Abends, wie sich die Stadt Frankfurt am Main als Industriestandort behaupten und die Vorteile und Entwicklungschancen von Industrie 4.0 für sich nutzen kann, fand Antwort  in verschiedenen Ansprachen und Podiumsdiskussionen.

Prof. Detlef Zühlke, Direktor Innovative Fabriksysteme des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz GmbH und Vorstandsvorsitzender der Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V., beleuchtete in seiner Festrede zum Thema „Industrie 4.0 – wie produzieren wir morgen?“ die Potenziale, die in der vierten industriellen Revolution stecken. „Industrie 4.0 wird der deutschen Industrie den Weg in die produktionstechnische Zukunft bereiten. Wenn wir es nicht schaffen, unsere Produktionsanlagen deutlich schneller an die veränderten Marktanforderungen anzupassen, so werden wir einen vergleichbaren Weg gehen wie die Mobiltelefonproduktion im vergangenen Jahrzehnt: es wird produziert – aber nicht mehr bei uns“, so Zühlke.

Dass die Digitalisierung, die mit Industrie 4.0 einhergeht, für Frankfurt von großer Relevanz ist, betonte Oberbürgermeister Feldmann. „Frankfurt ist nicht nur ein internationaler Finanzplatz und Logistikstandort, sondern wird auch seine Position als internationaler Industriestandort ausbauen. Die Industrie ist Stabilitätsanker und schafft Innovationen. (…)“

Die Grundlage einer weitreichenden Digitalisierung und Vernetzung, eine digitale Infrastruktur, ist in Frankfurt am Main bereits vorhanden. Der nahezu flächendeckende Ausbau mit Gigabit-Glasfaser-Anschlüssen und die hohe Zahl an Rechenzentren implizieren das starke Potenzial des Standorts und die damit verbundenen Expansions- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Link zur Pressemeldung der Wirtschaftsförderung Frankfurt Gmbh

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